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Schöne Kirmes ohne Zwischenfälle

Die Allenbacher Schloßkirmes war auch in diesem Jahr wieder ein beliebter Treffpunkt für jung und alt. Und das obwohl die Vorzeichen zeitweise sehr ungünstig waren. Hatte doch der langjährige Lieferant für Zelt und Getränke dem Heimatverein ganz plötzlich und sehr kurzfristig abgesagt. Aber es konnte noch ein neuer Lieferant gefunden werden, der das erforderliche Equipment in tadellosem Zustand bereit stellen konnte und mit dem auch die Zusammenarbeit sehr gut funktionierte.

So begann die Kirmes pünktlich am Samstag um 18 Uhr mit dem obligatorischen Faßanstich durch den 1. Vorsitzenden Siegfried Burmann.  Im weiteren Verlauf des Abends sorgte die Coverband "HOT-STUFF" für gute Stimmung auf dem Festplatz.  Der Sonntag begann mit der traditionellen Wanderung am Vormittag. Obwohl man mittlerweile nicht mehr wandern muss um an der Tombola am Nachmittag teilzunehmen, wollten doch viele an dieser Tradition festhalten, was die Veranstalter sehr freute. Während die einen in der näheren Umgebung unterwegs waren, fand auf dem Festplatz ein Bikergottesdienst statt. Wie schon in den vergangenen Jahren hat auch in diesem Jahr die Zahl der Teilnehmer, die anschließend eine gemeinsame Ausfahrt machten, weiter zugenommen. Als Mittagessen wurde wieder die in einem großen Wurstkessel auf offenem Feuer lecker zubereitete Erbsensuppe angeboten, welche sehr guten Absatz fand.

Für ausgelassene Stimmung im Festzelt sorgte im Anschluss die Band "Frühschicht". Die Ausnahmemusiker schafften es wieder einmal mit ihrem Spaß an der Musik die Festgäste mitzureißen und konnten ihren Auftritt erst nach einer Verlängerung und mehreren Zugaben beenden. Zwischenzeitlich wurde Kaffee und Kuchen angeboten und es wurden die vielen Preise der Tombola verlost. Dem Eifer einiger Vereinsmitglieder ist es zu verdanken, dass auch in diesem Jahr wieder viele und teilweise sehr hochwertige Gewinne vorhanden waren.

Nachdem der Festplatz wieder auf Hochglanz gebracht war begann der Montag mit dem gemeinsamen Kartoffelwurstessen. Viele Allenbacher, aber auch Arbeiter und Angestellte aus der Region nutzen diese Möglichkeit als willkommene Abwechslung in ihrem Speiseplan. Neben einem Kinderkarussell, welches von Sponsoren währen der ganzen Kirmes bereitgestellt wurde, kümmerte sich der Förderverein der KiTa Sensweiler an diesem Nachmittag liebevoll um die jüngsten Kirmesbesucher, während es Kaffee und Kuchen gab. Alleinunterhalter Ralf Brücher eröffnete den Montagabend, bevor "einheimische Künstler" zwischendurch ihre Vorträge zeigten. Den Anfang machten die  kleinsten Tänzerinnen der Allenbacher Steppmäd, gefolgt von ihrem jugendlichen Pendant. Beide Gruppen standen unter der Leitung von Manuela Krämer und machten ihre Sache sehr gut. Ein "Filmteam", um den Regisseur Udo Wittmann, probierte im Anschluss eine Szene in verschiedenen Einstellungen in den Kasten zu kriegen. Hier zeigte sich wie viel Gutes Talent zum Schauspielern in manchem steckt. Danach brachten die "Sweet Monkeys" aus Sensweiler eine tolle tänzerische Darbietung auf die Bühne. Bei einem sehr lustigen Vortrag ließ man anschließend ein paar Handpuppen zu Melodien aus der Oper Carmen tanzen. Den vorläufigen Höhepunkt des Abends zeigten die Häredänzer aus Wirschweiler. "Seniorensport" einmal anders zelebrierten sie hervorragend auf kleinen Trampolinen. Der absolute Höhepunkt des Abends aber war der Tanz der Allenbacher Jugend um Lisa Langner. Im bis auf die Notbeleuchtungen abgedunkelten Festzelt kamen sie als "Strichmännchen" auf die Bühne und zeigten eine visuelle Glanzleistung auf höchstem Niveau. Absolut exzellent. Mit dem Finale ging der Programmteil des Abends zu Ende. Ralf Brücher sorgte noch bis in den frühen Morgen für ausgelassene Stimmung im Zelt, womit die Kirmes ihren Ausklang fand.

Der Heimatverein bedankt sich noch einmal ausdrücklich bei allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen der Schloßkirmes beigetragen haben. Gleichzeitig hoffen die Verantwortlichen weiterhin auf Freiwillige, die bei der Planung und Vorbereitung der Veranstaltungen des Heimatvereins helfen wollen.

Heimatverein braucht dringend Unterstützung