Allenbach, ein Dorf und sein Schloss

Amt, Dorf und Schloss gehörten seit Beginn des 13. Jahrhundert zur der hinteren Grafschaft zu Sponheim. Eine erste urkundliche Erwähnung von Allenbach (damals noch Ellenbach) finden wir in einer Einigungsurkunde der Brüder Gottfried und Heinrich zu Sponheim aus dem Jahre 1265. Zur Vermeidung künftiger Streitigkeiten bestimmt Gottfried dass Heinrich die der Grafschaft zugehörigen Burgen, Befestigungen, Güter, Burgmannen und Getreuen, sowie Ministerialen und Leute zu dem Recht erhalten soll sie zu besitzen. Zu den Burgen der hinteren Grafschaft gehörten auch die Starkenburg, Burg Sponheim und die Burg Dill. Sie stehen im Mittelpunkt einer aktiven Burgen und Territorialpolitik jener Zeit, die gegen die benachbarten Rhein- und Wildgrafen sowie gegen Kurtrier sichern sollten.

schloss allenbach 1

In der 2.Hälfte des 14. Jahrhunderts wurden Burgen, wegen des Aufkommens von immer neueren Feuerwaffen,  mit großem Aufwand den Gegebenheiten angepasst. Die Burg Allenbach gehörte wohl nicht dazu. Sie besaß zu dieser Zeit, 4 Handbüchsen, 4 Armbrüste und 20 Pfund Pulver. Zur weiteren Ausrüstung gehörten 2 Hauben, 2 Brustbleche und 2 Paar Armzeug. Auf der Burg waren in des Grafen Lohn und Kost gestellt: Heinrich Marsteller (der oberste Beamte der Burg) und seine Frau, Nikolaus von Allenbach, 1 Kellner, 1 Wagenknecht und seine Frau, 1 Küchenmagd, 1 Wiesenknecht, 1 Knecht im Hause, 1 Schweinehirt, 1 Kuhhirt, 1 Schafhirt, 1 Pförtner, 1 Säger in der Sägemühle und 1 Priester.

Ursprünglich war die Burg Allenbach wohl als Wasserburg angelegt, wobei bergseitig nur ein halbkreisförmiger umlaufender Graben angelegt war.

1511 wurde mit einem großen Umbau der Burg begonnen.

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